Amateurgroteske für Deutschland. Und Hamburg hat gewählt.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Kollegen mit einer so opportunistischen Berufsauffassung 1933 auch in einem Wahlwerbespot der NSDAP „mitgespielt“ hätten?

 

„Ob wir nun eine Leiche im Tatort spielen oder einen AfD-Anhänger“, fragt eine der Schauspielerinnen hier so unbedarft, wo sei denn da der Unterschied? Generell spricht selbstverständlich nichts gegen die Darstellung eines AfD-Anhängers. Allerdings bin ich verblüfft, dass diese Kollegen ihren schauspielerischen Beitrag zu Parteiwerbung offenbar einem – vermeintlichen oder tatsächlichen – Auftritt in einer fiktiven TV-Produktion gleichstellen.

Ob dieser Spot von 2013 dazu beigetragen hat, sei mal dahingestellt. Fakt ist, Hamburg hatte Mut zur Dummheit: Mit 6,1 % (nach vorläufiger Hochrechnung) wird die AfD in der Hamburger Bürgerschaft fürderhin ihre Abwegigen Ideen für Deutschland unterbreiten können. Tolle Wurst.

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