Abschied von Barbara Kisseler

Barbara Kisseler zuzuhören war großes Tennis.
Ich mochte unsere Kultursenatorin. Sie hatte die Wortgewalt eines Thomas Mann, den Humor eines Max Goldt und sie Sinnlichkeit von … hm, die Sinnlichkeit steht irgendwie für sich. Vor allem aber vermittelte Frau Kisseler eine glaubwürdige Empathie für ihre Sache, was glaube ich ihre Beliebtheit in Künstlerkreisen am besten erklärt. Wenigen PolitikerInnen spürt man Feuer unterm Hintern an und persönlichen Eifer für ihre Themen. Barbara Kisseler gehörte zu diesen wenigen. Es ist traurig, dass sie nicht mehr dabei ist.

Danke, Frau Kisseler, dass ich Ihnen zuhören durfte.

Nachruf in ZEITonline

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