Während der Landung und Rückkehr

Bien atterri et de retour. Un peu malade, heureuse et mélancolique en même temps. Hambourg me manque déjà, mais il y fait un temps de merde. Paris me charme avec son air toujours doux (même à minuit), deux semaines des projets sympas m’attendent. J’ai hâte d’emménager dans mon nouvel appart … La vie parisienne continue.

Wenn man das in den Google-Übersetzer eingibt, steht da:
Während der Landung und Rückkehr. Ein wenig krank, glücklich und traurig zugleich. Hamburg vermisst es schon, aber es ist eine beschissene Zeit. Paris Charme mich mit seinem immer sanft (sogar um Mitternacht), zwei Wochen nach den kühlen Projekten erwarten mich. Ich freue mich auf Umzug in meine neue Wohnung … Pariseres Leben geht weiter.“

Gemeint ist, dass ich meine erste Rückkehr nach Hamburg hinter mich gebracht habe, gut gelandet und zurück in Paris bin. Glücklich und melancholisch zugleich, denn auch wenn mir Hamburg jetzt schon fehlt, empängt mich Paris mit herzlichem Charme. Es war übrigens keine beschissene Zeit, sondern nur Scheißwetter. Und nach Hamburg zu kommen, ohne meine Wohnung betreten zu können, war schon auch ein merkwürdiges Gefühl. Insgesamt aber dennoch ein gelungenes Wiedersehen.

Der letzte potentielle Blogeintrag blieb unveröffentlicht, weil zu frustriert und persönlich. So kommt es, dass in der Zwischenzeit so viel passiert ist, dass eine vollumfängliche Zusammenfassung den Rahmen sprengen würde und hier nur Bruchstücke der Ereignisse auftauchen.

Eine Schwierigkeit, die mir auch in Deutschland zu schaffen macht, setzt sich hier in verschärfter Weise fort: Das Hamsterrad des Geldranschaffens. Das hat mich in den letzten Wochen sehr beschäftigt, denn ich hatte noch nie einen Vollzeitjob, der nicht nur Berufsfremdheit und Angestelltenverhältnis, sondern  auch stetig gleiche Arbeitstage und -zeiten beinhaltete. Das alles verschärft das Gefühl des Hamsterrädchens und erschöpft mich manchmal ziemlich. Zudem arbeite ich ja on top als Gästeführerin und Schauspielerin und dadurch für meinen Geschmack insgesamt eigentlich zu viel. Gleichzeitig ist mein Arbeitgeber ein super Typ und mittlerweile sowas wie ein Freund geworden, der mir unter anderem eine Hammerwohnung mit zwei extraterrasitischen Terrassen zur Nachmiete vermittelt hat. Man sieht von der Terrasse aus Sacré Coeur und erahnt den Eifelturm!!!

Anlässlich einer kleinen Theatertournee hat Hamburg mich zumindest für anderthalb Tage wieder gehabt, bevor und nachdem mir die Gastspielreise mit „Der Kick“ in Meckelfeld, Lüneburg, Delmenhorst und Quakenbrück Gelegenheit gab, meiner Sehnsucht nach der Bühne nachzugeben und zu spielen …

Es waren großartige Tage, ich brauchte diesen künstlerischen Input sehr nach gefühlt langem Verbleib zwischen Schwarzwälder Schinken und Pfanni-Knödeln. Und so kehre ich gestärkt und motiviert ins Pariser Leben zurück und freue mich auf meinen ersten Drehtag als angelernte Französin … nächste Woche, hier in diesem Paname, wie der Franzose seine Hauptstadt nennt.

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